Ärztenetze

Medikationsplan: MFA spielt eine wichtige Rolle

Denn die MFA kann Grundsätzliches vorab klären und notieren, was die eigentliche ärztliche Medikationssprechstunde erleichtert.

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Für die Erstellung eines Medikationsplans können vorbereitende Gespräche durch Medizinische Fachangestellte einer Praxis sehr hilfreich sein – nicht nur für den Patienten, auch für den behandelnden Arzt. Denn im Patientenkontakt der MFA kann bereits Grundsätzliches im Sinne der Arzneimitteltherapiesicherheit vorgeklärt und notiert werden, was die eigentliche ärztliche Medikationssprechstunde erleichtert. Das wurde am 9. November auf einem Workshop für MFA von Mitgliedern der Ärztlichen Qualitätsgemeinschaft Lennetal (Lennetz GmbH) vermittelt.

Sebastian Vogel, Lennetz-Projektleiter für Healthcare Management, und Netzmanagerin Nicole Balke (Q-Pharm) leiteten die zweistündige Arbeitstagung, bei der einige wesentliche Fakten in Sachen Medikationsplan besprochen und festgestellt wurden. Demnach sind:

  • strukturierte Praxisabläufe wichtig zum effektiven Umgang mit dem Medikationsplan,
  • auf die einzelnen Patienten bezogene praxiseigene Medikationspläne bisher schon häufig in der Praxis umgesetzt worden, die nun übernommen werden,
  • Fragen geklärt worden, wie man den bundeseinheitlichen Medikationsplan und den Barcodescanner erhält (vgl. hierzu auch diverse PERSPECTIV-Berichte unter #Medikationsplan)
  • Informationen für Patienten dazu notwendig, wie sie mit ihrem individuellen Medikationsplan bei Facharzt/Apotheke/Klinik umgehen sollen,
  • Vereinbarungen mit den Patienten notwendig, wie häufig ein Medikations-Check stattfinden soll und wann sich der Patient wegen Medikationsänderung wieder beim Arzt melden soll,
  • die Medikationsplanungen auch bei der Teambesprechung (QM) einzubeziehen.

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