Ärztenetze

MFA-Beirat unterstützt GBAss und Medikationsplan

Die Hauptaufgaben dieses neuen, nichtärztlichen Gremiums zielen im Wesentlichen auf die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) älterer Patienten ab.

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Medizinische Fachangestellte aus Praxen des Regionalen Gesundheitsnetzes Leverkusen eG (RGLev) sollen künftig einen wichtigen Beitrag zur Absicherung des Geriatrischen Basisassessments (GBAss) und von Medikationsplänen leisten. Zu diesem Zweck sind auf einem Workshop am 2. November in den Geschäftsräumen des RGLev in Leverkusen die ersten Schritte zum Aufbau eines MFA-Beirats unternommen worden. Die Hauptaufgaben dieses neuen, nichtärztlichen Gremiums zielen im Wesentlichen auf die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) älterer Patienten ab.

Dem Beirat der Praxismitarbeiterinnen obliegt es, die – vom Gesundheitsnetz in Kooperation mit Q-Pharm bereitgestellten – unterstützenden Unterlagen zum GBAss und zum Medikationsplan zu testen sowie die entsprechenden Erfahrungen der MFA einzuholen, um dann die Materialien und ihre Verwendungsmöglichkeiten in die Fläche zu transferieren. Dazu kündigte Netzmanagerin Nicole Balke (Q-Pharm) an: „Somit findet zukünftig einmal pro Quartal eine MFA-Beiratssitzung statt und zweimal jährlich eine Fortbildungsveranstaltung.“

Der Workshop brachte konkrete Ergebnisse, so mehrere gute Ideen, wie zum Beispiel

  • dazu, wie das GBAss in den Praxisablauf integriert wird,
  • zur Ansprache und Umgang mit Patienten,
  • zum Verknüpfen von Medikationsplan und Netzakte,
  • zum Einsatz des Abreißblocks GBAss und der Patientenbroschüre.

Als Einstieg zu diesem ersten Workshop erläuterte Nicole Balke die Konzepte der praktischen Unterstützung von Q-Pharm zur AMTS generell sowie bei der (hausärztlich) geriatrischen Versorgung, speziell beim GBAass sowie im Betreuungskomplex der Medikation (vgl. hierzu auch http://www.perspectiv.de/aerztenetze/netz-termine-zum-geriatrischen-basis-assessment).

Thema des nächsten Workshops bzw. der Fortbildungsveranstaltung für den MFA-Beirat im RGLev wird die Kommunikation zwischen MFA und Patient sein. Vorweg sei hierzu gesagt: Diese sollte emphatisch, zielführend und erfolgreich geführt werden.

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