Medikation

Höchstmengen für Morphin, Levomethadon und Methadon heraufgesetzt

Dagegen wurde Levacetylmethadol aus der Liste der verordnungsfähigen BtM gestrichen.

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Die 30. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften ist am 21. November 2015 in Kraft getreten. Die Änderungen in der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) betreffen Levomethadon, Methadon und Morphin. Für diese Substanzen gibt es nun neue Höchstmengen. Dagegen wurde Levacetylmethadol aus der Liste der verordnungsfähigen BtM gestrichen.

Gemäß Paragraph 2 dieser Änderungsverordnung gelten bei den drei folgenden Betäubungsmitteln neue Höchstmengen (in Klammern die davor geltenden):

• Morphin 24.000 mg (bisher 20.000 mg)

• Levomethadon 1.800 mg (bisher 1.500 mg)

• Methadon 3.600 mg (bisher 3.000 mg)

Die nun aktuelle Verschreibungshöchstmenge für Morphin ergab sich aus der Zulassung für ein Fertigarzneimittel, dessen übliche Tageshöchstdosis 800 mg beträgt, so dass der Bedarf für 30 Tage bei 24 000 mg liegt. Die Angaben für Levomethadon und Methadon wurden aufgrund von geänderten offiziellen Dosierungsempfehlungen angepasst.

Aufgrund der geänderten Vorschriften stellt Q-Pharm die informative Broschüre mit wichtigen Arzt-Informationen zur Verordnung von Betäubungsmitteln aktualisiert zum Download bereit: BtM-Empfehlungen-Dez-2015

Quelle: Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 45, 20. November 2015, Dreißigste Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften, Seite 1992
www.gesetze-im-internet.de/btmvv_1998/index.html

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