Praxisalltag

Dialogpartnerinnen – immer aktuell

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Das Dialogpartnerinnen-Programm wurde 2003 von der Q-Pharm AG ins Leben gerufen. Ziel war es zunächst ausschließlich, die Kommunikation zu beschleunigen und so wichtige Informationen schneller in die einzelne Arztpraxis tragen zu können. In den Folgejahren erhielt das Dialogpartnerinnen-Programm immer mehr Facetten, auch deshalb, weil der Qualifizierungsbedarf für Medizinische Fachangestellte (MFA) stets größer wurde. So begann 2006 eine exklusive Qualifizierungsoffensive mit Seminaren, Kolloquien und der Auflage des ersten Lehrheftes aus der Reihe „Praxis Profi“.

Dieser Praxis-Profi erschien seitdem jedes Jahr in mehreren Lehrheften und wurde zum echten Erfolgsmodell. Die bisherigen Themen: Praxismanagement (2006), Hygiene in der Arztpraxis (2007), Vertragsmanagement (2008), Elektronische Praxiskommunikation (2009), Koordinatorin im Praxiswesen (2010), Der Weg zum Team (2011), Internet und EDV in der Arztpraxis (2012), Der ältere Patient (2013) sowie Check-Up für die Arztpraxis (2014).

Parallel dazu wurde das Dialogpartnerinnenprogramm weiterentwickelt und ist inzwischen auch über das Internet erreichbar. Um mit den gesundheitspolitischen Veränderungen und daraus resultierenden Anforderungen an die MFAs Schritt halten zu können, hat das Dialogpartnerinnen-Programm allerdings große Schritte vor sich. Es liegt auf der Hand, dass das Programm auf “stärkere“ Beine gestellt werden muss.

Dialogpartnerinnenbetreuerin Birgit Barth: „Wir haben in der letzten Zeit zunehmend Anfragen, ob sich zwei Teilzeit-Dialogpartnerinnen die Dialogpartnerinnen-Aufgaben teilen können. Andere Dialogpartnerinnen äußern sich nahezu verzweifelt über die Arbeitsbelastung, die sie schultern müssen. Das ist nicht gut und es gibt deutliche Hinweise darauf, dass den Arztpraxen durch mehr Effizienz etwas mehr Luft verschafft werden muss. Wir erörtern deshalb dieser Tage viele Fragen, um zu klären, welchen Beitrag wir dabei leisten können. Ist es zum Beispiel noch zeitgemäß, jeweils nur eine Dialogpartnerin in der Praxis zu benennen?“

Birgit Barth fragt weiter: „Wäre es nicht sinnvoll, das Programm zu öffnen und gegebenenfalls auch mit den Fortbildungen auf die verschiedenen Spezialisierungen der MFA zu reagieren? Können wir so die Dialogpartnerinnen, die bisher als Einzelkämpfer/innen tätig waren, entlasten und gleichzeitig den Kolleginnen hilfreiches Rüstzeug für die Bewältigung der täglichen Arbeit an die Hand geben?“ Zudem mache sich das Betreuungsteam auch Gedanken über weitere hilfreiche Angebote für die MFA in den Arztpraxen, die über die reine Fortbildungsschiene hinausgehen.

Noch etwas: Viele Dialogpartnerinnen fragen sich zurzeit, wo denn nur ihr Praxis-Profi 2015 bleibt. Birigt Barth: „Wir wissen noch nicht genau, wann es so weit sein wird, aber auf jeden Fall dürfen sich die Dialogpartnerinnen auch weiterhin auf spannende Fortbildungen freuen – das ist versprochen!“

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